Mel Stagg
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Melanie Peschel moderiert einen Bürgerdialog zur Wärmewende in Oldenburg

Literarisches

Ein mögliches Morgen und Übermorgen, erzählt Figur für Figur

Mel Stagg schreibt Charakterstudien, die in der nahen Zukunft spielen. Ihre Frage ist die, die sie auch im Hauptberuf beschäftigt: Wie gestalten wir unsere Zukunft? Die Antworten sucht sie in Figuren, nicht in Thesen.

Zwischen zwei Kulturen

Mel Stagg ist in Salzburg und Bayern zweisprachig aufgewachsen und hat die deutsche und die britische Staatsbürgerschaft. Sie studierte Neuere Deutsche Literatur und Kommunikationswissenschaft in München.

Porträt von Mel Stagg

Beruf

Unter ihrem bürgerlichen Namen Melanie Peschel arbeitet sie seit 2004 in der Kommunikation, seit 2015 mit ihrem Unternehmen Tracemaker als Beraterin, Moderatorin und Fachautorin für den Energiewende-Dialog. Seit dem Ende der analogen Ära beobachtet sie, wie Geopolitik und Digitalisierung unseren Alltag verändern. Darum geht es auch in ihrem ersten Roman »Lebenslänglich leise«.

Schreiben

Textspuren legt sie in dreierlei Form: als Gründerin von Tracemaker mit Kommunikationsberatung für die öffentliche Hand und Stiftungen, als Fachautorin und in der Belletristik.

In ihrem ersten Sabbatical hat sie angefangen, wofür früher nie Zeit war: Den ersten Roman zu schreiben. Ihr Debütroman »Lebenslänglich leise« liegt als Manuskript fertig vor.

Zuhause

Mel Stagg lebt und schreibt in Deutschland mit einer begründeten Sehnsucht nach Wales. Für ihren Roman hat sie live vor Ort recherchiert.

Ein deutscher und ein britischer Reisepass nebeneinander auf einem Holztisch
Zwei Pässe, zwei Kulturen, eine Autorin.
Kein Schwarz-Weiß. Keine Urteile. »Ich vertraue den Leserinnen und Lesern, ihre eigene Geschichte in den Leerstellen zu finden.«

Figuren, die unabhängig werden wollen

Mel Staggs Interesse gilt psychologischer Tiefe und sinnlichem Detail, Figuren, in die man sich hineindenken kann, statt sie aus der Distanz zu beurteilen.

Ihre Texte fragen, wie sich die großen Umwälzungen unserer Gesellschaft von innen anfühlt — nicht als Schlagzeile oder Prognose, sondern als ein Dienstag im Leben eines Menschen, ein paar Jahre von heute entfernt.

Debütroman — Manuskript fertig

Lebenslänglich leise

Drei Frauengenerationen – geboren 1950, 1980 und 2016 – suchen nach Freiheit und familiärer Zugehörigkeit.

2053: Olli Hart-Leung reist mit ihrer sechs Monate alten Adoptivtochter Jo aus Hongkong nach Wales zu ihrer Tante Sarah Hart, die ihr das Cottage überschreiben möchte. Olli will jedoch ihr Leben in der Metropole nicht aufgeben. Ihre Assistenz-KI Elena rät ihr, die Schenkung auszuschlagen.

Sarah, geboren 1980, hatte immer das Gefühl, von ihrer Mutter Paula nicht gewollt zu sein. Erst durch Entdeckungen im Nachlass der Mutter zeigt sich deren wahre Geschichte.

Aber die Wahrheit ist eine Frage der Perspektive, denn diese Familiengeschichte wurde im Auftrag von Olli als Geschenk an ihre Tochter Jo von Ollis persönlicher KI generiert: zusammengesetzt aus Versatzstücken von dokumentierten Erinnerungen, Hörprotokollen und den üblichen KI-Halluzinationen mit Ahnenspuren bis ins 19. Jahrhundert.

Short-Short Story — versteckt auf dieser Seite

Perspektiven

Ein Cafétisch, eine Eistüte und eine Frage, deren Antwort vierzig Jahre braucht. Die Geschichte ist längst hier, verborgen vor aller Augen — bewege den Regler, um sie zu finden.

Novelle — Rohfassung in Entstehung

Die Literaturagentin

Literaturagentin Lynn sitzt vor einem leeren Posteingang, in dem sich in normalen Zeiten Exposés und Manuskripte stapeln. Aber vor einigen Tagen ist etwas passiert, in der Aula vom Universitätshauptgebäude: Es sind Flugblätter auf sie herabgesegelt. Mit einer Botschaft, die sich nicht mehr länger ignorieren lässt.

Roman — erste Notizen

Entwicklungsroman, noch ohne Titel

Eine Near-Future-Geschichte über die verwaisten Zukunftsdörfer rund um ein riesiges Kohleloch, und wie die Menschen dort ihr Zuhause von morgen neu erfinden.

Jede Geschichte zu ihrer Zeit

1980er – 2053 Lebenslänglich leise Roman — Manuskript fertig
2066 Perspektiven Short-Short Story — auf dieser Seite
2077 Irritationen. Irritations. ↗ Flash Fiction — auf Substack
2088 Widerstand. Resistance. ↗ Flash Fiction — auf Substack
2099 Der antike Kugelschreiber ↗ Flash Fiction — auf Substack

Zwischen dem Sichtbaren und dem Verborgenen liegt eine Geschichte.

Schiebe den Regler. Irgendwo unterwegs sprechen zwei Stimmen zugleich — das ist das Dazwischen. Schiebe weiter...

Das Sichtbare Das Verborgene
Eine Frau mit VR-Brille arbeitet in einer Bibliothek, überlagert von einem leuchtenden Netz aus verbundenen Linien
— manchmal sind es nur ein paar Pixel.

Jede Oberfläche birgt eine unerzählte Geschichte. Eine Gestalt am Cafétisch, ein Kind mit einer Eistüte, ein flatterndes rotes Kleid, was wir sehen, ist immer nur ein Teil der ganzen Geschichte.

Der Rest bleibt vorerst verborgen. Es sei denn, ein neugieriger Geist verschiebt die eigene Perspektive, und sei es nur um ein paar Pixel.

Das Romanmanuskript ist fertig

321 Normseiten, rund 74.500 Wörter, entstanden zwischen April und September 2026, jede Zeile von Hand. Nach der dritten Überarbeitung liegt das fertige Manuskript seit Ende September 2026 vor.

Deshalb gibt es diese Webseite: Ich suche eine Literaturagentur als langfristigen Partner. Vielleicht bis du hierhergesurft, nachdem dich mein Anschreiben mit Exposé und Leseprobe erreicht hat?

Liebe Literaturagentin, lieber Literaturagent mit einem Faible für literarische Romane, ich hoffe, wir finden uns!

mel.stagg.author@gmail.com

Textproben und Experimente

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