Mel Stagg
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Melanie Peschel moderiert einen Bürgerdialog zur Wärmewende in Oldenburg

Literatur & Literarische Korrespondenz

Die nahe Zukunft, erzählt Figur für Figur.

Mel Stagg schreibt leise Gesellschaftskritik — Charakterstudien, die in der Gegenwart und der nahen Zukunft spielen, auf der Suche nach den lebenswertesten Optionen fürs morgen. Geschrieben von jemandem, der die Gegenwart dieser Zukunft beruflich verhandelt.

Liebe zu den Details, welche die Charaktere ausmachen.

Mel Stagg studierte Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und arbeitet hauptberuflich als strategische Kommunikationsberaterin — ein Beruf, bei dem es gilt, komplexe gesellschaftliche Systeme immer wieder neu zu lesen: ihre Spannungen, ihre ungeschriebenen Regeln, die Lücke zwischen dem, was Menschen sagen, und dem, was sie meinen.

Dieser Beruf hat einen Namen und einen Gegenstand. Als Melanie Peschel arbeitet sie seit 2004 in der Kommunikation, seit 2015 mit dem eigenen Unternehmen Tracemaker: Beratung zu Energiewende, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Ihre Arbeit ist das Verhandeln von Zukunft — zwischen Verwaltungen, Unternehmen, Initiativen und Menschen, die morgens aufstehen und mit den Folgen leben.

Was in diesen Gesprächen sichtbar wird, findet in ihren Texten seinen Platz. Nicht als Argument, sondern als Figur.

Spuren legt sie in drei Formen: als Gründerin von Tracemaker, als Fachautorin und seit 2026 in der Belletristik.

Mit ihrem ersten Sabbatical hat sie begonnen, wozu der Job nie ganz Raum ließ: die Geschichten der Menschen darin zu erzählen. Derzeit entsteht ihr Debütroman.

Mel Stagg lebt und schreibt in Deutschland mit einer großen Sehnsucht nach Wales.

Zweisprachig aufgewachsen, lebt und liest Mel Stagg in zwei Sprachen — und schreibt in einer. Ihre Geschichten entstehen auf Deutsch, in der Sprache, in der ihre Figuren zuerst ihre Stimme finden. Für englischsprachige Leserinnen und Leser werden sie in Zusammenarbeit mit Literaturübersetzerinnen und -übersetzern hinübergetragen: Übersetzen ist für sie ein eigenes Handwerk, und jede Geschichte verdient eine englische Stimme, geformt von jemandem, der dieses Handwerk beherrscht.

Ein deutscher und ein britischer Reisepass nebeneinander auf einem Holztisch
Zwei Pässe, zwei Sprachen, eine Autorin.
Porträt von Mel Stagg in einer Bibliothek
Ecken und Kanten machen es rund. Ohne Perspektivwechsel stirbt die Neugier.

Kein Schwarz-Weiß. Keine Urteile. In den Zwischentönen finden Leserinnen und Leser sich selbst.

Leise Geschichten für laute Zeiten.

Mel Staggs Interesse gilt psychologischer Tiefe und sinnlichem Detail, Figuren, in die man sich hineindenken kann, statt sie aus der Distanz zu beurteilen.

Ihre Texte fragen, wie sich die großen Umwälzungen unserer Gesellschaft von innen anfühlt — nicht als Schlagzeile oder Prognose, sondern als ein Dienstag im Leben eines Menschen, ein paar Jahre von heute entfernt.

Debütroman — zweite Überarbeitung

Lebenslänglich leise

Auch in den 2050ern werden unsere Erinnerungen und Emotionen die treibenden Kräfte sein. Ein Roman über drei Generationen von Frauen, von denen jede ihren eigenen Weg in die Unabhängigkeit findet — von Bayern in den 1990ern bis in ein unabhängiges Wales der 2050er. Erzählt wird er von Elena, einer künstlichen Intelligenz.

Short-Short Story — versteckt auf dieser Seite

Perspektiven

Ein Cafétisch, eine Eistüte und eine Frage, deren Antwort vierzig Jahre braucht. Die Geschichte ist längst hier, verborgen vor aller Augen — bewege den Regler, um sie zu finden.

Novelle — Rohfassung fertig

„Fore!" auf dem Damenabschlag

Eine Geschichte über Geschehnisse am Damenabschlag, wo die Golf-Etikette nur vordergründig den Charakter spiegelt — und zur Frage, wie viel wir wirklich voneinander sehen können.

Roman — erste Notizen

Entwicklungsroman, noch ohne Titel

Eine Near-Future-Geschichte über die verwaisten Zukunftsdörfer rund um ein riesiges Kohleloch, und wie die Menschen dort ihr Zuhause von morgen neu erfinden.

Jede Geschichte zu ihrer Zeit.

1980er – 2053 Lebenslänglich leise Roman — in Arbeit
2066 Perspektiven Short-Short Story — auf dieser Seite
2077 Irritationen. Irritations. ↗ Flash Fiction — auf Substack
2099 Der antike Kugelschreiber ↗ Flash Fiction — auf Substack

Zwischen dem Sichtbaren und dem Verborgenen liegt eine Geschichte.

Schiebe den Regler. Irgendwo unterwegs sprechen zwei Stimmen zugleich — das ist das Dazwischen. Schiebe weiter...

Das Sichtbare Das Verborgene
Eine Frau mit VR-Brille arbeitet in einer Bibliothek, überlagert von einem leuchtenden Netz aus verbundenen Linien
— manchmal sind es nur ein paar Pixel.

Jede Oberfläche birgt eine unerzählte Geschichte. Eine Gestalt am Cafétisch, ein Kind mit einer Eistüte, ein flatterndes rotes Kleid, was wir sehen, ist immer nur ein Teil der ganzen Geschichte.

Der Rest bleibt vorerst verborgen. Es sei denn, ein neugieriger Geist verschiebt die eigene Perspektive, und sei es nur um ein paar Pixel.

Briefe, Entwürfe und gelegentliche Umwege.

Auf Substack schreibe ich einen unregelmäßigen literarischen Brief — Notizen vom Schreibtisch, Fragmente zwischen zwei Sprachen und eine offene Einladung, zurückzuschreiben.

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Der erste Roman ist geschrieben.

Rund 77.000 Wörter, entstanden zwischen April und August 2026, jede Zeile von Hand. Die zweite Überarbeitung läuft; das fertige Manuskript liegt im Dezember 2026 vor.

Deshalb gibt es diese Seite: Ich suche eine Literaturagentur.

Liebe Literaturagentin mit Liebe für Near-Future-Upmarket-Literatur, dich suche ich noch — schreib mir bitte.

mel.stagg.author@gmail.com

Exposé und Leseprobe schicke ich dir auf Anfrage. Das Manuskript ist unveröffentlicht und lag bisher keinem Verlag vor.